ICON – Das Netzwerk und die Coin

„Hyper Connect the World“ lautet das Motto von Icon. Das Unternehmen tritt also durchaus mit Selbstbewusstsein auf, was die Verbindung der unterschiedlichen Netzwerke auf dem Planeten betrifft. Große Marktbeobachter wie Forbes oder Bloomberg haben bereits über diese interessante kryptische Währung berichtet. Das Icon Projekt hat keinen geringeren Anspruch als eines der größten dezentralisierten Netzwerke der Welt aufzubauen. Einen Blick ist die Onlinewährung daher allemal Wert.

Das ist die Währung

Icon möchte also ein großes Netzwerk aufbauen, was nicht nur an Endnutzer gerichtet ist. Vor allem Banken, Versicherungen, Krankenhäuser und Co. sollen hier beteiligt werden. Man könnte also auch von einer institutionellen Währung sprechen. Ein solches Netzwerk macht natürlich auch vor E-Commerce keinen Halt.

Jedem Nutzer der Icon Coin soll eine bestimmte Blockchain ID ausgestellt werden. Diese kann von einem der Netzwerkteilnehmer angefertigt werden, wie beispielsweise von staatlichen Institutionen. Eine solche ID wird dann automatisch an andere Netzwerkteilnehmer weitergeleitet, falls die erforderlich ist. Ein solcher Prozess erfolgt automatisiert und beschleunigt somit sämtliche Prozesse im Markt. So ergibt „Hyper Connect the World“ also durchaus Sinn, da die unterschiedlichen Netzwerk Mitglieder voneinander profitieren können. Einer erhebt und sammelt Informationen und gibt diese also automatisch an die anderen weiter.

Auch für den einzelnen User ist ein solches Vorgehen zweifellos attraktiv. Übersetzt heißt das, dass beispielsweise Warteschlangen in Behörden entfallen könnten oder auch die Anmeldung an Universitäten in Sekundenschnelle erfolgen kann. Neben der Blockchain ID kommen auch Smart Contracts zum Einsatz. Diese sind nötig, um zwischen den Mitgliedern des Netzwerks Informationen und Daten auszutauschen und auch offizielle Prozesse abzustimmen.

Ein Student kann so beispielsweise von speziellen Studentenrabatten profitieren, ohne jemals seine echte Studentenbestätigung vorzeigen zu müssen. Das System weiß schließlich, wo und wie lange dieser Nutzer an der Bildungsinstitution eingeschrieben ist. Dies ist nur ein Anwendungsbeispiel aus vielen verschiedenen Einsatzgebieten.

Alle Vor- und Nachteile von ICON

Kommunikation verschiedener Blockchains

Smart Contracts unabhängig der Blockchain

Verknüpfung von offline Welt mit Kryptos

Starker Fokus auf Dezentralisierung

Nicht-Einhaltung von Roadmap Punkten

Noch im Entwicklungsstadium

Dezentrale Blockchain

Neben der spannenden Blockchain ID kommt auch ein dezentraler Austausch von Geldern zum Einsatz. Hierfür benötigt man selbstverständlich ein Icon Wallet, welches in Echtzeit Transaktionen ausführen kann oder auch dem Geldwechsel nachgeht und Icon in reale Currencies umtauscht. Dies gibt dem Netzwerk einen höchst globalen Anspruch und der Nutzer macht sich unabhängig von den Begrenzungen eines nationalen Marktes. Ein solches Wallet ist also unter allen Umständen nötig, um an dem System überhaupt teilnehmen zu können.

Man darf davon ausgehen, dass die Macher der Währung an ausreichende Sicherheiten gedacht haben, die den User vor Angriffen schützen dürften. Aber natürlich ist auch der Nutzer selbst gefordert und sollte an entsprechende Sicherheiten denken und nicht leichtsinnig mit seinen Schlüsseln für den Zugang zum persönlichen Account umgehen. Schließlich lässt man auch nicht sein echtes Portemonnaie mitten auf dem Marktplatz liegen. Wer aber die gängigen Sicherheitsvorschriften beachtet, der sollte keine Probleme haben das Icon Wallet auch regelmäßig zu nutzen.

Mit diesem erhält man auch Zugang zu diversen Marktplätzen, die einem Zugang zu anderen Währungen erlauben. All diese Eigenschaften machen das Netzwerk mit Sicherheit äußerst interessant.

Ein Netzwerk von Institutionen

Icon bringt einige spannende Charakterzüge mit sich, die aufschlussreiche Informationen über die zugrundeliegende Blockchain Technologie beinhalten. Den Machern der Onlinewährung geht es demnach vor allem um die Erstellung von nützlichen Anwendungen für echte Communities, wie es der Konzern bezeichnet. Neben dieser Technologie soll eine künstliche Intelligenz dafür sorgen, dass die Effizienz und die Arbeitsweise des Netzwerk weiter verbessert werden kann.

Schon jetzt kann diese künstliche Intelligenz mit dem Namen Da Vinci auf das Vertrauen vieler großer Finanzinstitute der Welt setzen. Auch dies lässt natürlich Aussagen über die Zuverlässigkeit des Systems zu. Für versierte User dürfte es von Bedeutung sein, dass das Icon Netzwerk auch mit den altbekannten Blockchain Technologien anderer Currencies vereint werden kann. Es wird daher als voll kompatibel zu Bitcoin und Ethereum und auch weiteren dritten Netzwerken im System bezeichnet.

Durch die Verknüpfung der Online Welt mit echten Anwendungen in der realen Welt sollen neue Möglichkeiten und auch Geschäftsmodelle eröffnet werden. Zu jeder Zeit steht also die Verbindung der verschiedenen Teilnehmer im Vordergrund. Dabei ist es wenig überraschend, dass auch Icon auf dezentrale Netzwerkgestaltungen Wert legt. Und die Entwickler geben sich durchaus offenherzig gegenüber anderen Online Zahlungsformen. Ziel ist eine echte Alternative zu den bisherigen Währungsmodellen anzubieten.

Vergangenheit und Zukunft

Seinen Beginn machte Icon im dritten Quartal des Jahres 2017. Erst mal wurde die Open Source Technologie der Blockchain der Öffentlichkeit vorgestellt und es kam zu einem ersten Lounge. Bereits nach dem ersten Meet Up der Entwickler konnte eine Partnerschaft mit einer Großbank publik gemacht werden. Dann überschlugen sich die Ereignisse nahezu. Erste Finanzinvestoren zeigten Interesse für die Blockchain ID und weitere beteiligten sich am System im vierten Quartal 2017.

Zu diesem Zeitpunkt wurde also das Initial Coin Offering (ICO) ausgeführt und das Unternehmen gelang so zu weitreichenden Finanzierungsmöglichkeiten. Das Icon Wallet trat zum ersten Mal im Internet auf und wurde durch Apps für iOS und Android Geräte begleitet. Nun gilt es, diese Entwicklung vorzuführen und sowohl weitere Partnerschaften zu schließen, als auch die Blockchain auszubauen. Es ist interessant zu sehen, dass Icon auch weiterhin großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Institutionen legt. Bis ins dritte Quartal 2018 sollen so schon zehn Universitäten mit im Netzwerk verankert werden.

Die Weiterentwicklung darf man also mit Spannung verfolgen. Wer die bisherige Entwicklung betrachtet, der wird erkennen, dass sich auch die Entwickler erst am Anfang ihrer Reise sehen. Ob dies auch für den Icon Kurs gilt, dürfte die Zeit zeigen, doch in der Vergangenheit wurden die größten Gewinne von denjenigen Anlegern gemacht, die frühzeitig in Krypto Systeme eingestiegen sind. Wer Icon kaufen möchte, der kann dies nur tun, wenn er bereits über Ethereum verfügt. Dies wird zumindest auf der offiziellen Seite der Icon Stiftung verkündet. Ein anderer Weg könnte aber über das Handeln gehen. Es finden sich so einige Dienstleister, die mithilfe von Börsen Icon verkaufen oder erwerben lassen.

Ein kurzes Resümee

Noch handelt es sich bei Icon um ein sehr junges Netzwerk und womöglich dürfte es zunächst einmal nicht sehr leicht sein, um an Icons Coins zu gelangen. Echtes Icon Trading wird aber wohl in baldiger Zukunft schon einen höheren Stellenwert einnehmen können. Die bisherigen Partnerschaften des Konzerns sind zumindest vielversprechend.

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