Ethereum – Die Kryptowährung ETH in der Übersicht

schwarzes Symbol mit grauen Elementen

Ethereum ist eine Kryptowährung, eine digitale Währung, ähnlich wie der Bitcoin. Diese wird im offenen und unabhängigen Ethereum-Netzwerk verwendet, das weder von Regierungen noch von Banken kontrolliert wird. Es nutzt die gleiche Blockchain Technologie wie Bitcoin, und wie dieser ist es mehr als eine reine Währung zu verstehen, dessen Preis sich nach Nachfrage und Angebot bemisst.

Zitatzeichen

Genau genommen bezeichnet Ethereum die Plattform, auf der die Kryptowährung Ether gehandelt wird, allerdings hat sich längst der Begriff für die gesamte Währung durchgesetzt.

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Auf der Plattform werden mit Ethereum sogenannte Smart Contracts gehandelt, sogenannte Computerprotokolle, mit denen sich Verträge abbilden lassen. In folgender Infografik wird die Funktion und die Vorteile von diesen “intelligenten Verträgen” erläutert. Außerdem wird ein Vergleich zum Platzhirsch Bitcoin gezogen, um aufzuzeigen, dass man die zwei Währungen nicht unbedingt als direkte Konkurrenten betrachten muss.

Infografik zu Ethereum

Bei den dargestellten Smart Contracts wird mit der Währung Ether bezahlt. Da diese aber ja einen vergleichbaren Wert in FIAT Währungen haben müssen, hat die Kryptowährung selbstverständlich einen Kurs, der sich in Euro beziffern lässt und beispielsweise Anfang März 2017 bei etwa 15 Euro lag. Nicht einmal ein halbes Jahr später stieg der Preis bereits um rund 180 Euro und lag im Juli des gleichen Jahres bei einem Kurs von fast 200 Euro. Im Januar 2018 ist der Kurs nach rasantem Anstieg inzwischen bei über 1100 Euro angekommen.

Das Ziel: Ein dezentrales Internet

Auch wenn das Internet als solches nicht sichtbar ist, konzentriert sich die Cloud und mit ihr viele Dienste auf riesige Serverfarmen. Damit sind Daten relativ zentralisiert, lassen sich leichter kontrollieren, aber auch angreifen. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie und anderer Tools wollen Menschen dafür sorgen, dass das Internet zu einer dezentralen Angelegenheit wird. Ethereum dient als Basis, mit der das aktuelle Modell von Client und Server dezentralisiert werden soll. Hier werden Cloud und Server durch sogenannte Nodes ersetzt, Ether stellt die Währung dar, mit der das eigentliche Netzwerk betrieben wird.

Dank der einzelnen Smart Contracts arbeiten die Computer im Netzwerk zusammen und bilden gemeinsam einen dezentralen Server. Sie basieren auf Open-Source und können während der gesamten Laufzeit auf ihr korrektes Funktionieren überprüft werden. Die Programme werden damit transparent. Jeder, der sich daran beteiligen möchte, kann eine sogenannte Node betreiben und ein Teil der dezentralen Infrastruktur werden.

Das nachfolgende Video (nur in englischer Sprache verfügbar) erklärt die Ziele und den Nutzen der digitalen Währung sehr gut:

Alle Vor- und Nachteile von Ethereum

Eigene Blockchain mit interner Währung (Ether)

Plattform für sogenannte Dapps (Distributed Apps)

Smart Contracts mit Anwendungen wie E-Voting-Systemen

Weite Verbreitung und Akzeptanz

Bugs in Smart Contracts

Riskanter Wechsel von POW zu POS

Ethereum mining – Das Schürfen der Coins

Wer sich als Miner betätigen möchte, braucht zunächst dafür eine leistungsfähige Grafikkarte. Für das entsprechende Equipment muss mit einer Investition gerechnet werden, die sich durchaus auf 1.000 Euro belaufen kann. Selbstverständlich lässt sich auch mehr Geld in leistungsfähige Grafikkarten investieren, ob es sich jedoch lohnt, wird die Zeit zeigen. Die Grafikkarten beim Ethereum Mining arbeiten permanent, sind dabei laut, werden dabei heiß und müssen ständig gekühlt werden.

Können die Rechner in einem vor Sonnenstrahlen geschützten, trockenen und kühlen Raum untergebracht werden, ist die Kühlung weniger aufwändig. Da der Betrieb der Grafikkarten und der Kühlung sehr viel Strom braucht, lohnt sich Ethereum Mining nur in den Gegenden, in denen der Strom äußerst billig zu haben ist.

Der Ethereum Mining Calculator zeigt, ob sich Mining lohnt.

Solange der Kurs noch unter zehn Euro lag, war das Mining von Ethereum eher eine Sache der Freaks. Als dieser jedoch stark anstieg, wurde das Interesse vieler Anleger geweckt. Ob die Leistung des persönlichen Computers und der Grafikkarte ausreicht, Ethereum in lohnenswerter Anzahl zu minen, lässt sich mit dem Mining Calculator herausfinden. Bei diesem Ethereum Calculator (https://etherscan.io/ether-mining-calculator) muss lediglich die vorhandene Rechenleistung eingetragen werden, den Rest berechnet der Calculator.

Ethereum Cloudmining

Wer sich nicht selbst als Miner betätigen möchte, kann sich die nötige Rechenleistung mieten. Für dieses sogenannte Cloudmining werden keine eigenen Grafikkarten benötigt. Es ist sogar möglich, gleichzeitig Bitcoins und Etherum zu minen. Die Höhe des erzielten Ethereum hängt von der gemieteten Rechenleistung ab: Ist diese höher, gibt es selbstverständlich auch mehr. Wer jedoch selbst Mining oder Cloudmining betreibt, sollte sich darüber bewusst sein, dass es in jedem Fall eine Hochrisikoanlage darstellt.

Wie funktioniert das Mining im Detail?

Auf Grafikkarten müssen mathematische Aufgaben gelöst werden. Effektiv für das Mining haben sich GPU-Mining-Rigs erwiesen. Sobald ein Miner die Aufgabe richtig gelöst hat, bekommt er dafür 5 ETH, gewissermaßen als Bezahlung. Momentan ist das gesamte Ethereum Netzwerk so kalibriert, dass in einer Minute etwa drei Blöcke gemined werden.

Allerdings ist dieser Wert nicht fix, sondern steigt im Lauf der Zeit an. Die kurze Blockzeit macht es noch möglich, dass zwei Miner fast zur gleichen Zeit die korrekte Lösung an das Netzwerk übermitteln. Dann werden diese jedoch nicht zu Blöcken. Allerdings erhalten die Miner trotzdem eine Bezahlung für ihre Leistung, auch wenn diese nicht so hoch ist wie beim Minen von echten Blöcken. Die Blockchain selbst funktioniert wie eine Kette, auf der die einzelnen Blöcke aufgefädelt sind. Kommt ein neuer Block hinzu, wird er vorne angefügt. Da Reihenfolge der Blöcke in der Blockchain selbst nicht verändert werden kann, sind sämtliche Transaktionen sicher vor Manipulationen.

Leistungsfähige GPUs sind Mangelware

Eigentlich sind Gamer diejenigen, die leistungsfähige Grafikkarten brauchen, um damit ihre oft aufwändigen Spiele zu spielen. Da sich diese Grafikprozessoren aber hervorragend dazu eignen, die ständig gleichen Befehle auszuführen, sind sie auch zum Mining in der Blockchain geeignet. Seit der Ethereum Preis in solche Höhen stieg, dass sich das Mining und die Investition lohnt, interessieren sich immer mehr Miner dafür und fragen dementsprechend hochwertige und leistungsfähige GPUs nach.

Auf dem Markt ist Neuware schnell verkauft, oft sind einzig gebrauchte GPUs zu teilweise horrenden Preisen erhältlich. Wer selbst mit dem Mining beginnen will, um anschließend Ethereum zu verkaufen, sollte gut mit einem Mining Calculator nachrechnen, ob es sich tatsächlich lohnt.

Im Mining Pool sind die Chancen größer

Um ihre Chance auf die Berechnung der Blöcke und somit auf Entlohnung zu erhöhen, schließen sich die Miner oft in Gruppen zusammen, den sogenannten Mining Pools. Mit vereinter Rechenleistung von vielen GPUs ist der Erfolg einfach größer. Jeder Miner bekommt seinen Lohn nach der bereitgestellten Leistung, wie sie vom Calculator berechnet wird. Da jeder Mining Pool seine eigenen Statuten, Gebühren und Aufnahmebedingungen, einer von ihnen ist Nanopool, bei dem allerdings nicht nur Ethereum, sondern auch andere Kryptowährungen geschürft werden können.

Der Kauf von Ethereum

Selbstverständlich lässt sich Ethereum kaufen, verkaufen und handeln. Am einfachsten funktioniert das auf Handelsbörsen, zu denen Poloniex oder Kraken gehören. Wer dort handeln möchte, muss sich anmelden und seine persönlichen Daten angeben: Neben dem Namen, Geburtsdatum und Adresse wird eine Kopie vom Personalausweis gefordert. Um zu beweisen, dass Personalausweis und Person tatsächlich identisch sind, verlangt Kraken eine Verifizierung.

Hierfür reicht es, den Personalausweis in der Hand zu halten, ein Foto davon zu machen und dieses zu schicken. Um zu belegen, dass die Adresse stimmt, reicht die Kopie einer Strom- oder Gasrechnung, auf der die Adresse zu sehen ist. Diese sollte allerdings nicht älter als ein Vierteljahr sein.

Mehr dazu im Artikel über Ethereum kaufen.

Ether kaufen mit PayPal

Direkt lassen sich keine Ethereum kaufen mit PayPal. Will jemand mit Paypal kaufen, muss er dafür einen kleinen Umweg über Bitcoin nutzen und als erstes ein Konto bei Virwox eröffnen: Hier können Bitcoin mit Paypal gekauft werden. Befinden sich die Bitcoin in der eigenen Bitcoin Wallet, lassen sie sich in Ethereum wandeln. Dafür wird Shapeshift genutzt, ein Dienst, der Bitcoin in Ethereum Coin wandelt.

Ether traden oder minen?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer auf einen steigenden Kurs setzt, sollte an den Börsen handeln und Trading betreiben. Allerdings ist Trading so riskant, wie jeder andere Handel mit Aktien und Kryptowährungen. Wer sich als Miner betätigen möchte, kann das tun, sollte aber die hohen Stromkosten und die Investitionen für die Grafikkarten mit in die Rechnung einbeziehen. Die Beteiligung am Cloud Mining ist dagegen verhältnismäßig einfach. Hier kann man mehr über das Ethereum Trading lesen.

Ethereum Wallet als digitale Geldbörse

Grundlage für den Besitz von Ethereum ist eine sogenannte Wallet, eine Börse für die Kryptowährung. Wer die Coin ganz sicher aufbewahren möchte, nutzt eine Paper Wallet, eine auf echtes Papier gedruckte Wallet. Diese kann verwendet werden, ohne die Blockchain herunterzuladen.

Da sich die Paper Wallet direkt unter dem Kopfkissen, einem Tresor, Schließfach oder einer Wand eingemauert aufbewahren lässt, kann sie – so entfernt vom Internet – nicht gehackt werden. Soll damit jedoch gehandelt werden, muss das Ethereum erst in ein Online Wallet übertragen werden. Wer den Kurs für seinen Handel nutzen will, sollte daher ein Online Wallet bevorzugen.

Einen ausführlich Bericht bietet die Seite zum Ethereum Wallet.

Der Kursverlauf – Was ist die Coin am Markt wert?

Seit die Währung im Juli 2015 gewissermaßen das Licht der Welt erblickte, etablierte sich die Kryptowährung erfolgreich am Markt. Sie platzierte sich recht schnell hinter Bitcoin und ist längst dabei, diesen an Wert zu überholen. Allerdings ist Ethereum extrem volatil, das heißt, der Kurs kann extrem schwanken. Das liegt daran, dass Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin oder eben auch Ethereum längst aus der Nische der Computerfreaks und Nerds herausgekommen sind. Mit ihren steil steigenden Kursen verführen sie kleine und große Anleger gleichermaßen dazu, zu kaufen und damit zu zocken.

Wer jedoch auf ständig steigende Kurse setzt, kann damit genauso auf die Nase fallen wie an der Börse. Mit digitalen Währungen lässt sich ebenso Geld verbrennen wie mit anderen Spekulationen. Gelangt eine große Menge auf einen Schlag auf den Markt, kann der Preis für die Coins rapide sinken und – wie an den anderen Börsen auch – Stop-Loss-Positionen auslösen, in deren Folge der Kurs noch weiter und richtig ins Rutschen kommt. Da die Stop-Loss-Position das Ethereum verkaufen, falls der Preis unter einen vorher festgelegten Wert fällt, gerät dieser immer weiter ins Trudeln. Den aktuellen Kurs kann man dem Kurs-Chart entnehmen.

Welche Kryptowährung lohnt sich?

Wer einen Teil seines schwer verdienten Geldes in eine Online-Währung wie Etherum, Bitcoin oder Litecoin investieren möchte, fragt sich selbstverständlich, welche der Kryptowährungen hierfür die größte Rendite verspricht. Aktuell gibt es über 500 unterschiedliche digitale Währungen, die alle auf der Technologie der Blockchain basieren.

Allerdings unterscheiden sie sich nach der Art des Minings, der Herstellung. Während sich Bitcoins zu Beginn noch am heimischen Computer generieren ließen, sind die dafür notwendigen Berechnungen inzwischen so komplex, dass sie nur noch professionell erledigt werden können. Große Netzwerke in China bieten die dafür nötigen Rechnerleistungen. Andere Kryptowährungen lassen sich durchaus noch selbst minen, das betrifft vor allen Dingen die jüngeren digitalen Währungen.

Welche Kryptowährungen sind momentan auf dem Markt?

Neben Ethereum gibt es Bitcoin, aber das sind nicht die einzigen digitalen Währungen. Litecoin, NEM und Ripple gehören ebenfalls dazu. Welche Währung sich letztendlich als Leitwährung erweisen und gegen die anderen durchsetzen wird, ist noch nicht sicher. Falls sich diejenige durchsetzen sollte, die auf ihre Verbreitung, den Wert und somit die Größe setzt, haben im Moment sowohl Bitcoin als auch Ethereum die Nase vorn.

Den Wert auf dem Chart verfolgen

Mit Hilfe des Charts lässt sich die Wertentwicklung des Ethereum in Bezug auf den Euro einfach verfolgen. Eine übersichtliche Grafik auf dem Chart erlaubt, den aktuellen Wert auf einen Blick zu erfassen. Hier kann jeder einen guten Überblick über den Kurs erhalten und dessen Verlauf und die dabei erreichten Höchst- und Tiefstände überwachen.

Das gewünschte Zeitintervall kann eingestellt werden, so dass sich die Wertentwicklung sowohl für den aktuellen Tag aber auch über den ganzen Zeitraum der vergangenen Jahre betrachten lässt. Wer mit Ethereum handeln möchte, wird feststellen, dass der Wert der Kryptowährung nicht an den Wert einer anderen Währung gebunden ist, sondern sich das Trading allein aus dem Angebot und der entsprechenden Nachfrage bestimmt. Interessieren sich viele Menschen für diese Währung und fragen sie auf den Börsen nach, steigt der Wert im Preis. Wird eine größere Menge auf einmal verkauft, kann dieser selbstverständlich auch sinken.

Immer auf dem Laufenden mit den News

Obwohl Kryptowährungen extrem volatil sind und mit hohen Risiken behaftet sind, erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Das zeigt sich am stetig steigenden Kurs des Ethereum, der in den vergangenen Wochen um mehr als 50 Prozent stieg. Damit konnten die zuvor erzielten Verluste nicht nur einfach ausgeglichen werden, sondern wurden um ein Vielfaches überflügelt.

Am Dienstag, den 15. August 2017, fanden mehr Transaktionen von Ethereum als von Bitcoin statt. Damit scheint die digitale Währung auf dem besten Weg, Bitcoin an der Spitze der digitalen Währungen abzulösen. Wer sich grundsätzlich für diese Coin interessiert, kommt nicht darum herum, die News zu verfolgen.

Analysten vermuten, dass der Kurs noch weiter steigen kann, doch ob das tatsächlich stattfindet, wird die Zukunft zeigen. Auf Wirtschaftsseiten gibt es regelmäßige News zu lesen, da die dort tätigen Analysten sehr aufmerksam beobachten, was mit den Kryptowährungen passiert: Wer Wirtschaftsseiten verfolgt, weiß schnell, wohin die Reise gehen wird. Hier gibt es weitere News zu lesen.

Ethereum Classic versus Ethereum

eine gespiegelte, grüne PyramideVon Ethereum gibt es zwei unterschiedliche Projekte: Eines ist Ethereum (abgekürzt: ETH), die Variante, die von Vitalik Buterin und der Ethereum Foundation entwickelt wird, während Ethereum Classic (abgekürzt: ETC) eine davon abgespaltene Variante darstellt. Die beiden Währungen sind komplett unterschiedlich, werden verschieden bewertet und lassen sich für ganz unterschiedliche Dinge nutzen.

2016 fand die Trennung der beiden Projekte statt. Zunächst teilten sich ETH und ETC zwar noch die gleiche Blockchain, inzwischen verfügen beide über eine jeweils eigene. Diese sind eindeutig als ETH oder ETC gekennzeichnet, damit sie nicht verwechselt werden können.

Grundsätzlich unterscheiden sich zwar Ethereum und Classic in ihren Spezifikationen nicht voneinander. Grund für die Spaltung war übrigens ein simpler Diebstahl, der durch einen Systemfehler möglich wurde. Er verursachte einen Schaden von insgesamt 50 Millionen US-Dollar. Anschließend konnten sich die Entwickler nicht darüber einigen, ob eine Veränderung in der Programmierung sinnvoll sei oder nicht. Daher wurde der Coin in ETH und ETC gespalten und in zwei Blockchains weitergeführt.

Die Entwicklung von Ethereum

Als Vitalik Buterin 2013 ein Papier veröffentlichte, auf dem er seine Ideen skizzierte und die grundlegenden Funktionen vorstellte, war damit bereits der Grundstein gelegt. Der zu dieser Zeit 19jährige konnte seine Vorstellung jedoch erst verwirklichen, als er ein Jahr später per Crowdsale das dafür nötige Geld gesammelt hatte.

Wiederum ein Jahr später, 2015, stellte Buterin der Öffentlichkeit Etherum als neue Kryptowährung vor. Sobald die ersten Blocks der Blockchain gemined waren, war damit auch das dezentrale Netzwerk im Netz. Zwar traten in der ersten Zeit noch einige Fehler auf und es waren noch nicht alle Funktionen vorhanden, trotzdem funktionierte die Beta-Version wie ursprünglich gedacht. Die Entwicklung sollte sich in vier Phasen vollziehen:

  • Ab Juli 2015: Frontier
  • Seit März 2016: Homestead
  • Geplant: Metropolis
  • Geplant: Serenity

Was lässt sich mit Ethereum machen?

Während Bitcoins tatsächlich längst eine digitale Währung ist, mit der sich selbst in der realen Welt Dinge bezahlen lassen, ist Ethereum weitaus mehr: Sie ist eine Plattform für sogenannte Distributed Apps (kurz: Dapps), die für Smart Contracts benötigt werden. Wird Rechenleistung gebraucht, dient Ethereum als Zahlungsmittel dafür, dass diese zur Verfügung gestellt wird. Längst haben Start-Ups die Möglichkeiten entdeckt, die ihnen diese Währung bietet und sammeln per Crowdinvest auf diese Weise Kapital ein. Damit können sie die restriktiven Vergabemodalitäten der Banken umgehen.

Die weiteren Aussichten

Die Blockchain ist flexibel und bietet für Anwender eine große Menge an Möglichkeiten. Einige haben das erkannt, andere zögern noch und warten ab. So will beispielsweise Deloitte, ein Unternehmen, das für andere Unternehmen und Institutionen Dienstleistungen in den Bereichen der Steuerberatung, Wirtschaftsprüfungen, Consulting und Corporate Finance anbietet, die Möglichkeiten von Ethereum nutzen und hat eine Kooperation mit Ethereum-Gründer Buterin vereinbart.

Mehr Informationen auf Kryptopedia

Für alle, die an Kryptowährungen interessiert sind, bietet Kryptopedia eine Orientierungshilfe. Das Portal informiert und liefert seinen Lesern die Erkenntnisse und das Wissen zu den einzelnen digitalen Währungen. Auf der Startseite finden sich Definitionen und Erläuterungen zu den relevanten Termina aus dem Bereich Kryptowährungen, sowie eine Übersicht der Coins.