Tron (TRX) – Vorstellung der Kryptowährung

Logo aus schwarzen Strichen

Wer die Homepage von Tron besucht, wird erst einmal mit asiatischen Schriftzeichen konfrontiert. Schnell dürfte also klar werden, wo das Team des Anbieters ansässig ist. Chinesische Entwickler haben also eine Online Currency aufgebaut, die sowohl dezentral agiert, als auch zuverlässig und intelligent zu arbeiten weiß. Smart Contracts entstammen aus der Chain und erlauben es Onlinewerte und Dienstleistungen zu erwerben. Das Unternehmen selbst spricht von der nächsten Internet Ära 4.0.

Was ist Tron?

Tron ist also zunächst einmal ein Blockchain basiertes Internetprotokoll, welches dezentral verwaltet wird. Ein großer Fokus des Angebots liegt dabei auf einem interessanten Entertainment System, welches durch freien Content ausgestattet werden soll. Nicht wenige Teilnehmer sehen hierin eine wahre Revolution und einen aktiven Gegensatz zum klassischen amerikanischen Kapitalismus der Unterhaltungsindustrie.

Die Chain soll dabei nicht nur Transaktionen und den Datenaustausch ermöglichen, sondern auch eine neue Speicherungs- und Distributionstechnologie auf den Weg bringen. Das Protokoll soll es den Nutzern demnach erlauben, nach eigenem Bedarf zu veröffentlichen, zu verwalten und auf eigene Daten zurückzugreifen.

So erlangt man vollständige Kontrolle über die Vervielfältigung, als auch über die Steuerung der Inhalte. Schneller dürften demnach kaum andere Entertainment Contents herausgegeben und in den Umlauf gebracht werden können. Neben freiem Content soll dann natürlich auch das Handeln mit diesen digitalen Assets eine Rolle spielen und ein wahres Öko-System für Unterhaltung aufbauen. Tron Börsen werden also auch auf Inhalte Rücksicht nehmen müssen.

Alle Vor- und Nachteile von Tron

Weltweites kostenloses Entertainment-System

Datenhoheit dank Web 4.0

Unterstützung verschiedener Krypto Währungen

Gerüchte über Partnerschaft mit Alibaba

Hohe Volatilität des Kurses

Noch am Anfang der Entwicklung

Wer steckt hinter der Plattform?

Zwar ist das Protokoll bis dato noch recht jung, doch jetzt gibt es schon eine App, welche über 10 Millionen User hat. Diese ist vollständig Tron kompatibel. Möglicherweise ist dies ein Hinweis zur weiteren Entwicklung der Krypto Currency. Die Tron Foundation ist eine Stiftung, die nach eigenen Informationen nicht der großen Geldmacherei nachgehen möchte, sondern versucht ein echtes nützliches Asset für die Menschheit auf die Beine zu stellen. Die Tron Stiftung ist in Singapur ansässig und als Non Profit Organisation eingetragen.

Sie verwaltet und managed das Tron Netzwerk und achtet darauf, dass die grundlegenden Prinzipien von allgemeiner Zugänglichkeit, Fairness und Transparenz auch eingehalten werden. Das Entwicklerteam kann auf den Rückhalt seiner Stiftung vertrauen. Dass man es mit regulären und seriösen Anbietern zu tun bekommt, merkt man, wenn man sich die kontrollierende und regulierende Behörde einmal genauer ansieht. Sie ist in Singapur ansässig und für ihre disziplinierte Arbeit bekannt.

Natürlich ist das Unternehmen somit auch dazu angehalten, die gängigen Gesetzgebungen zu akzeptieren und umzusetzen. Die Stiftung wird dabei von einem Verwaltungsrat kontrolliert und von einem Executive Board geführt. Es wird darauf geachtet, dass Management unabhängig zu besetzen.

Die Posten variieren augenscheinlich und der Konzern legt offensichtlich großen Wert auf die Klarstellung seiner Legalität, da man auf der Webseite des Unternehmens vielfältige Informationen zur rechtlichen Lage findet. Im Übrigen hat auch schon das weltbekannte Forbes Magazin über Tron Kurse berichtet.

Trons Funktionsweise und Grundidee

Dem Netzwerk liegen einige fundierte Prinzipien zugrunde. Zum einen sollen die Schaffer von Daten, sprich die privaten Nutzer, die volle Kontrolle über persönliche Contents haben und gelten somit als die regulären Besitzer der Informationen. Der Ausverkauf von persönlichen Rechten wird so kaum möglich. Das Internet selbst soll dann natürlich dezentral agieren.

Diese Idee wurde vom Schöpfer von Tron schon früh initiiert, nämlich zum Beginn des Internets selbst. Solche User, die am System aktiv mitarbeiten, sollen durch festgelegte Profite im Tron Wallet entsprechend den gegebenen Regularien entlohnt werden. In einem solchen Werte Netzwerk kann man dann starke Vorteile gegenüber den herkömmlichen zentralisierten Serverlösungen sehen. Aus Unternehmenssicht kann nämlich dann theoretisch alles digital kapitalisiert werden, was auch in soziale Netzwerke und Medien einfließen kann. Oftmals gab es ja Datenschutzdiskussionen beim Gebrauch von Facebook und Co.

Durch Tron soll dieser beständig andauernde Streit der Vergangenheit angehören, da es nur einen echten Besitzer geben kann, nämlich den Erschaffer der Daten. Weiterhin wird auf ein großes Maß an Fairness geachtet.

Content und Rechte

Es gibt unterschiedliche Wege, um neben dem simplen Tron Trading am Netzwerk teilnehmen und zu diesem beitragen zu können. Man muss also nicht zwangsläufig Tron handeln, sondern kann an der Wertschöpfung selbst teilnehmen. Allerdings stehen diese in einem ausgewogenen Verhältnis zu dem ausgesprochenen Ziel von Tron, vor allem der Öffentlichkeit zu dienen.

Abermals kommt also der Non Profit Charakter der Organisation zum Tragen. Es ist ein Phänomen des 21. Jahrhunderts, dass Entertainment mittlerweile hauptsächlich auf digitalen Endgeräten abläuft. Tron möchte sich hierfür als Währungsmittel und Netzwerk anbieten und somit die passenden dezentralen Server und Blockchain Technologien bereitstellen. Den romantischen Charakter der Grundidee kann man dabei erkennen, wenn man sich genauer mit der Idee zu der Content Erstellung befasst.

Die Aussage hierzu lautet nämlich im Wortlaut der Stiftung, dass Kulturschaffende und kreative Industrien vor allem das Ziel der subjektiv besten Kunst und Inhalte verfolgen sollen, anstatt sich ausschließlich finanziellen Interessen zu beugen. Dies ist eine klare Stellungnahme in Bezug auf die kapitalistischen Interessen einiger weniger Unternehmen. So sollen Contentschaffende, kreative Künstler und auch Texter aktiv durch das Netzwerk selbst gefördert werden.

Abschließendes Resümee

Die Anzahl der gesamten Tron Coins ist schon fix. Sie ist fest in der Blockchain verankert. Alle weiteren Tokens, welche im Netzwerk zum Einsatz kommen, basieren also auf diesen schon existierenden Coins. Diese Tron Tokens möchten die Antwort sein auf die Entwicklungen der internationalen Medienwelt. Durch ein dezentrales System sollen User zum Teilen von Inhalten angeregt werden.

Sie selbst, also die Schaffer der Inhalte, sollen im Netzwerk dann auch entsprechend entlohnt werden. Während die einen also Tron kaufen, verdienen andere durch ihr persönliches Engagement die Tron Coins und können theoretisch daraufhin Tron verkaufen. Einzelne Unternehmen können sich nicht einfach durch Klauseln die Bildrechte und sonstige Rechte sichern, wie es beispielsweise bei Facebook und Co. der Fall ist.

Tron verfolgt also einen nahezu revolutionären Ansatz, vor allem auch, weil die Arbeit vor allem den Massen zu Gute kommen soll und keinen profitablen Ansatz verfolgt. Die Stiftung ist schließlich eine Non Profit Organisation.

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