Anleitung: Wie Kryptowährungen in Deutschland kaufen

Kryptowährungen entwickeln sich immer rasanter weiter. Noch vor wenigen Jahren nutzten nur ein paar wenige Computer-Enthusiasten digitale Währungen, heutzutage sind Onlinewährungen auch im Interesse von Privatanlegern und spekulativer Investoren. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Wer vor ein paar Jahren ein paar hundert Euro in Bitcoins investiert hat, ist mittlerweile Millionär.

Wer sich vom Bitcoin-Hype anstecken lassen hat und das erste Mal Krypto kaufen möchte, dem stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Der erste Kauf erfolgt meist mit Euro. Dieser Schritt ist meist mit ein wenig mehr Aufwand verbunden, als wenn man bereits Kryptowährungen besitzt. Besitzt man bereits digitale Währungen, kann man diese auch oftmals untereinander tauschen.

Wo Kryptowährung kaufen?

Man findet im Netz reihenweise Online-Anbieter, bei denen man Bitcoin, Ethereum, Ripple und andere digitale Währungen kaufen oder an der Kursentwicklung partizipieren kann. Die Anbieter unterscheiden sich meist in darin, wie die digitalen Währungen angeboten werden. Dabei wird nicht immer ein Kauf von Kryptowährungen mit Euro angeboten. Zudem unterscheiden sich die Anbieter in den angebotenen Zahlungsmethoden. Geläufige Zahlungsmethoden sind Kreditkartenzahlung, Banküberweisung, Sofortüberweisung und PayPal. In jedem Fall ist es empfehlenswert, die Zahlungsoptionen beim Anbieter zu überprüfen, bevor man ein Konto bei diesem eröffnet.

Die Anbieter lassen sich im Grunde in vier verschiedene Gruppen einteilen, welche jeweils gewisse Vor- und Nachteile haben. Ein Tipp: Digitale Coins sollte man immer über namhafte Anbieter kaufen. Europäische Krypto-Börsen oder CFD-Broker haben höhere Sicherheitsstandards als beispielsweise asiatische Anbieter.

Im Folgenden ein Vergleich der vier Gruppen:

  1.     Die Krypto-Exchanges

Online-Wechselstuben sind im Jahr 2018 eine einfache Variante, günstig Kryptowährungen zu kaufen. Man kann hier gegen eine Gebühr Euros in Kryptowährungen tauschen. Dies läuft ähnlich wie bei einer Wechselstube in der Offline-Welt ab, wenn man zum Beispiel Euro in US-Dollar wechselt. Die Exchanges sind oftmals an eine der Krypto-Börsen gekoppelt und verwenden deshalb auch deren Wechselkurs. Man sollte unbedingt die Wechselkurse der einzelnen Exchanges miteinander vergleichen, da sich diese häufig stark unterscheiden. Nachdem man eine Kryptos gekauft hat, wird diese auf das Wallet überwiesen. Der Besitz eines Wallets ist eine grundsätzliche Voraussetzung, wenn man Krypto kaufen möchte und ist vergleichbar mit einem elektronischen Geldbeutel oder einem mobilen Girokonto. Mit einem Wallet kann man Kryptowährungen senden, empfangen und Überweisungen tätigen.

Bitstamp ist eine der ältesten und größten Wechselbörsen, gilt als besonders zuverlässig und nimmt es mit dem Identitätsnachweis seiner Kunden sehr ernst.

So funktioniert‘s bei Bitstamp: 

  1. Eröffnung eines Kontos

Für eine Registrierung braucht man eine E-Mail-Adresse, zusätzlich sind ein paar wenige persönliche Datenangaben nötig.

Die Webseite des Anbieters

 

  1. Verifizierung des Accounts

Dieser Schritt ist notwendig, da man sonst keine Bitcoins oder Altcoins kaufen kann. Für die Verifizierung klickt man im Menü auf „Verify Account“ und gibt seine persönlichen Stammdaten ein und weist seine Identität nach. Hierfür lädt man seinen Personalausweis oder seinen Führerschein hoch (unter dem Abschnitt „ID Document“). Um die Verifizierung abzuschließen, reicht man zusätzlich einen Wohnsitznachweis ein (z.B. eine Strom,- Telefon- oder Internetrechnung).

Die Registrierung bei Bitstamp

 

  1. Geld auf das Konto einzahlen

Um bei Bitstamp Kryptos einzukaufen, muss man zuerst Geld einzahlen. Dafür klickt man im Menüpunkt “Deposit” auf die gewünschte Zahlungsmethode. Man kann eine Einzahlung per SEPA-Überweisung, Kreditkarte oder mit einer digitalen Währung tätigen.

  1. Erwerb von Kryptos

Nachdem das Geld gutgeschrieben wurde, kann man Kryptos kaufen. Dafür klickt man im Menü auf „Buy/Sell“. Bitstamp bietet den Erwerb von folgenden Kryptowährungen an: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Ripple und Litecoin. Sobald man seine gewünschte Währung eingekauft hat, sollte man diese aus Sicherheitsgründen auf seine Wallet auszahlen. Krypto-Exchanges und -Börsen wurden in Vergangenheit leider schon Opfer eines Hackerangriffs.

Vor- und Nachteile von Exchanges:

Online-Wechselstuben bieten den Vorteil, dass man virtuelle Währungen sehr einfach und schnell zu einem festgelegten Preis kaufen kann. Die etwas höheren Gebühren für den Wechsel sind sicher ein kleiner Nachteil. Außerdem kann man dort Kryptowährungen nur kaufen und nicht verkaufen bzw. wieder zurücktauschen, dies ist nur über eine Krypto-Börse möglich.

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  1.     Die Krypto-Börsen

Krypto-Börsen sind Online-Marktplätze und diejenigen Anbieter, die den eigentlichen Preis der Währungen bestimmen. Der Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage. Auf diesen Marktplätzen treffen Besitzer von virtuellen Währungen und solche, die gerne Kryptowährungen besitzen möchten, aufeinander und kaufen bzw. verkaufen diese untereinander. Kauft man eine Coin, erhält man diese auf sein Wallet überwiesen. Möchte man Kryptowährungen verkaufen, überweist man diese an das Wallet eines Krypto-Brokers und erhält eine Vergütung in der vereinbarten Zielwährung. Möchte man seine Investition wieder in Euro auf sein Bankkonto zurück haben, sollte man darauf achten, ob der jeweilige Broker die Ein- bzw. Auszahlung in Euro unterstützt, da dies nicht immer der Fall ist. Für die erfolgreiche Vermittlung des Handels verlangen je nach Marktplatz die Betreiber eine geringe Gebühr, welche meist von Käufer und Verkäufer jeweils zur Hälfte getragen wird.

Coinbase ist ein bekannter Marktplatz, auf dem man so manche Kryptowährung kaufen kann. Der Anmeldeprozess ist einfach und schnell zu erledigen, es bedarf lediglich einer Verifizierung der persönlichen Angaben.

So funktioniert‘s bei Coinbase:

  1. Eröffnung eines Kontos

Für die Registrierung füllt man ein Anmeldeformular aus und klickt dann auf den Aktivierungslink in der zugeschickten E-Mail und führt die erforderlichen Schritte durch, um seine Person zu verifizieren.

Die Webseite des Anbieters Coinbase

 

  1. Verifizierung einer Zahlungsart

Bevor man Kryptowährungen kaufen kann, muss man mindestens eine Zahlungsart verifizieren. Man kann sein Coinbase-Konto mit seiner Kreditkarte oder seinem Bankkonto verbinden. Mit einem verifizierten Bankkonto kann man Coins für größere Beträge als mit Kreditkarte kaufen.

Für die Verifizierung des Kontos bzw. der Kreditkarte ist die Zahlung eines kleinen Betrags nötig.

Die Registrierung bei Coinbase

  1. Erwerb von Kryptos

Sobald man seine Zahlungsweise verifiziert hat, ist man startklar und kann auf Coinbase Bitcoin, Litecoin oder Ether kaufen (und verkaufen).

Vor- und Nachteile von Börsen:

Krypto-Börsen haben gegenüber Exchanges den Vorteil, dass die Gebühren meist niedriger sind. Des Weiteren ist der Kurs je nach Börse unmittelbar in Echtzeit ersichtlich. Oftmals bieten viele Trading-Tools einen automatisierten Kauf und Verkauf. Der Nachteil an solchen Trading-Tools ist jedoch, dass diese im Gegensatz zu Krypto-Exchanges vor der eigentlichen Nutzung eine gewisse Einarbeitungszeit erfordern, da diese meist komplex aufgebaut sind. Haben die Börsen manchmal mit einer hohen Anzahl an Anfragen zu tun, kann es vorkommen, dass diese technisch nicht in der Lage sind, diese Kapazitäten stabil zu bearbeiten. In solch einem Fall, wenn der Kurs extrem hoch oder niedrig ist, sind der Zugang zu der Krypto-Börse und die Anmeldung bzw. der Handel vorübergehend nicht möglich. Also genau dann, wenn man Kryptowährungen kaufen bzw. verkaufen möchte.

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  1.     CFD-Broker

CFD-Broker bieten eine einfache Möglichkeit, an der Wertentwicklung einer Währung teilzuhaben und verschiedene Kryptowährungen zu handeln. Ein CFD ist mit einem Wertpapier zu vergleichen. Anleger können direkt an der Entwicklung des Kurses der digitalen Währung teilnehmen und besitzen diese dabei nicht physisch als digitale Münze oder Datei. Steigt die Währung, dann steigt auch ihr CFD.

Bei CFDs handelt es sich um Hebelprodukte, für die man einen Bruchteil des tatsächlichen Positionswertes aufbringen muss. Dadurch können sich einerseits Gewinne vervielfachen, andererseits besteht auch das Risiko, dass man sein investiertes Kapital verliert. Bei einem Hebel mit dem Faktor 30 beispielsweise, fällt oder steigt der CFD dann 30 Mal so stark, wie der Kurs der digitalen Währung. Eine Partizipation im Verhältnis 1:1 ist ebenfalls möglich.

Ein bekannter Anbieter ist hier das Unternehmen eToro. Dort ist es relativ einfach seine ersten Währungen zu kaufen und die Gebühren halten sich in einem fairen Rahmen.

So funktioniert’s bei eToro:

  1. Eröffnung eines Kontos

Hierfür benötigt man eine funktionierende E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer.

Anmeldung beim Anbieter

  1. Geld auf das Konto einzahlen

Je nach Zahlungsart kann dies bis zu 3 Tage Zeit in Anspruch nehmen. Die Gebühren sind hier mit unter 2 Prozent vergleichsweise niedrig. Als unverifizierter Nutzer hat man ein Handelslimit bei ungefähr 1900 Euro, als verifizierter Nutzer können auch deutlich höhere Beträge gehandelt werden. Was bei eToro zu beachten ist, ist die Mindesteinzahlung von umgerechnet rund 84 Euro (=100 US-Dollar).

Zahlungsmethoden des Anbieters

  1. Erwerb von Kryptos

Hat man die zwei vorherigen Schritte absolviert, kann man hier zwischen aktuell 13 verschiedenen Kryptowährungen zum Investieren aussuchen. Über die Suchfunktion oder das Menü („Märkte“ und dann „Kryptos“ anklicken) kann man die gewünschte Online-Währung auswählen. Anschließend muss noch der Betrag angegeben werden und schon hat man sein erstes Investment in Kryptowährungen getätigt.

Übersicht aller Krypto Währungen mit Kursen, die man bei eToro handeln kann

Vor- und Nachteile von CFD Brokern:

Für den CFD-Handel benötigt man weder ein Konto bei einer Krypto-Börse, noch ein Wallet, in welchem man Kryptowährungen aufbewahrt. Man benötigt lediglich einen Anbieter für Hebel-Trading. Für Spekulationen auf den Kursverlauf schließt man einen gesetzlich regulierten Vertrag ab und kauft die CFDs direkt mit Euro. Will man die CFDs wieder verkaufen, wird der Verkauf direkt in Euro abgewickelt. Man kann folglich in jeder Situation relativ stabil kaufen bzw. verkaufen. Ein weiterer Vorteil ist, dass CFD-Broker die Möglichkeit bieten, sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse zu spekulieren.

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CFD-Broker haben den Nachteil, dass man ein gutes Verständnis für die Mechanik aufbringen muss. Es ist wichtig, die passende Strategie zu finden, um langfristigen Erfolg garantieren zu können. Bei einigen Anbietern kann man den CFD außerdem nur über einen begrenzten Zeitrahmen halten und muss diesen dann wieder verkaufen.

  1.     Initial Coin Offerings (ICOs)

Initial Coin Offerings sind eine weitere, im Jahr 2018 sehr beliebt gewordene Methode, Kryptowährungen zu kaufen. Ein ICO ist eine Abwandlung des IPOs, dem Initial Public Offering, wobei es sich um den Börsengang eines Unternehmens handelt. Ein ICO wiederum hat nichts mit einem Börsengang zu tun. Hierbei werden keine Unternehmensanteile an einer Börse verkauft, sondern Tokens angeboten. Oftmals wurden eigens für das Crowdfunding Coins und Tokens entwickelt und haben noch wenig oder gar keinen Wert.  Bei manchen Projekten steht die Währung selbst im Mittelpunkt und soll durch das Coin Offering in Umlauf gebracht werden. Der Verkauf der Kryptowährungen wird oftmals auch als Token Sale bezeichnet und wird über die Blockchain abgewickelt, dem dezentralen Netzwerk der virtuellen Währungen.

Man kauft also nicht direkt gängige digitale Währungen, sondern erhält Anteile an einem Projekt oder Unternehmen in Form von Krypto-Token. Man kann den Kryptowährungskauf mit dem Kauf von Aktien vergleichen. Die Token können jedoch meist nicht direkt an Börsen gehandelt werden und nur für einen bestimmten Zweck ausgegeben werden. ICOs sollte man mit äußerster Vorsicht genießen und sich umfassend informieren, bevor man in einen ICO-Token investiert, da der ICO-Markt noch nicht reguliert ist und sich viele Betrüger unter die Anbieter mischen.

Vor- und Nachteile von ICOs:

ICOs können Gewinnzuwächse innerhalb kürzester Zeit ermöglichen und stellen eine einfache und günstige Möglichkeit für Unternehmen dar, finanzielle Mittel in beträchtlicher Höhe zu erhalten. Ein negativer Aspekt an ICOs ist, dass man sich nicht nur mit dem Mechanismus, sondern auch mit dem Geschäftsmodell hinter dem Anbieter auskennen muss. Vor einer Investition sollte man sich definitiv grundlegend über die Rahmenbedingungen eines ICOs informieren und das White Paper studieren. Oftmals benötigt man Bitcoin oder Ethereum als Startkapital, welche sich auf einem Wallet befinden sollten.

Alternative Möglichkeiten Kryptowährungen zu kaufen

Kryptowährungen als Zertifikat kaufen

Um an der Entwicklung eines Basiswerts teilhaben zu können, können spekulative Anleger digitale Währungen auch bei der Börse mit einem Zertifikat kaufen. Man benötigt hierfür als Voraussetzung lediglich ein Wertpapierdepot.

Für einige Kryptowährungen sind bereits Zertifikate erhältlich, beispielsweise das Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin von Vontobel. Man kann mit dem Bitcoin-Partizipationszertifikat auf einfachem Weg in die Bitcoin-Kursentwicklung investieren. Dabei bildet das Zertifikat den Bitcoin-Kurs nach, ist aber kein echter Bitcoin, sondern lediglich ein Derivat auf die virtuelle Währung. Man erhält die Möglichkeit von einer Partizipation von nahezu 1:1 an Kursgewinnen und -verlusten des Bitcoin gegenüber dem US-Dollar. Und dabei gibt es keinen vordefinierten Rückzahlungstag.

Kryptowährungen über einen Automaten kaufen

In manchen Ländern kann man die digitalen Münzen direkt an stationären Automaten kaufen. In Deutschland gibt es noch keine Automaten, in einigen anderen europäischen Ländern wie der Schweiz und Österreich schon. Jedoch ist diese Art des Kaufs in der Regel die teuerste von allen, ermöglicht dafür aber oft einen völlig anonymen Kauf. In Österreich kann man beispielsweise bis zu einem Betrag von 500 Euro ohne Verifizierungsverfahren Bitcoins und Altcoins kaufen. Man benötigt für den Kauf lediglich ein Wallet und eine Empfangsadresse.

Wann sollte man Cryptocoins kaufen?

Wenn man sich mit der Thematik befasst, stellt sich irgendwann sicher die Frage, wann der beste Zeitpunkt ist, um eine digitale Währung zu kaufen. Wenn man diese im richtigen Zeitfenster kauft, kann man dadurch enorm profitieren. Doch eine Sache voraus: Wann der richtige Zeitpunkt ist, um Kryptowährungen zu kaufen, kann man nicht garantiert voraussagen, es gibt hierfür keine Anleitung. Wenn beispielsweise genau jetzt, in dieser Sekunde der richtige Moment ist, günstig eine Investition zu tätigen, weiß man es immer erst später. Für den Handel mit virtuellen Währungen benötigt man grundsätzlich einiges an Erfahrung und ein gutes Fingerspitzengefühl.

Manchmal muss man auch länger auf den richtigen Zeitpunkt warten, manchmal geht es schneller. Wichtig ist, dass man sich die Neuigkeiten rund um die Kryptowährung ansieht, die man kaufen möchte, und Zusammenhänge mit dem Kurs findet. Dies ist eine Methode, die sehr zeitintensiv ist, aber je mehr Zeit man dem Thema widmet, desto mehr Erfahrung wird man sammeln und umso leichter findet man den richtigen Zeitpunkt.

Außerdem sollte man den aktuellen Preis beachten und eine App aufs Smartphone laden, mit welcher man den Kurs der Kryptowährung verfolgen kann. Erkennt man, dass der Preis fällt, sollte man ab einem bestimmten Preis, den man selbst bestimmt, kaufen. Aus diesem Grund sollte man den vergangenen Kurs der Währung kennen, denn dieser gibt Aufschluss darüber, wie weit der Preis noch fallen kann und ab wann man Profit schlagen kann.

Welche Kryptowährungen sollte man kaufen?

Sieben Coins, die es bei Bitfinex gibt

Die Fragen, in welche Kryptowährungen man investieren sollte, um den meisten Profit zu schlagen und welche ein hohes Potential hat, zu steigen, kann man nicht so genau beantworten, da der Markt entscheidet, welche Währung steigen wird. „Die“ eine Währung gibt es nicht, da es zu viele unterschiedliche Angebote mit verschiedenen Preisen gibt.

Bitcoin entstand im Jahr 2009 und ist die erste und wohl bekannteste Onlinewährung. An der Marktkapitalisierung gemessen ist Bitcoin heute die größte digitale Währung. Ethereum und Ripple folgen als zweit- und drittgrößte Kryptowährung. Gerade durch Bitcoin wurden sehr viele Menschen auf das Investieren in digitale Währungen aufmerksam, weshalb Bitcoin vermutlich auch langfristig seine Position behalten wird – doch es ist auch gut möglich, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern kann.

Vergleich des Investments in Bitcoin und Altcoins

Mittlerweile gibt es insgesamt über 1.500 unterschiedliche digitale Währungen weltweit und die Anzahl scheint täglich zu wachsen. Denn inzwischen hat sich die den Kryptowährungen zugrunde liegende Blockchain-Technologie seit dem Erscheinen des Bitcoins weiterentwickelt und verbessert. Dadurch entstanden Coin-Alternativen (sogenannte Altcoins), die gegenüber dem Bitcoin viele Vorteile bieten und eigene Schwerpunkte setzen. Litecoin ist beispielsweise schneller als Bitcoin, über Ethereum kann man nicht nur Transaktionen von Token durchführen, sondern auch sogenannte Smart Contracts schließen. Ripple soll von Banken genutzt werden, um den Vorgang regulärer Überweisungen zu beschleunigen.

Derzeit ist Ethereum die Nummer zwei hinter Bitcoin. Auch wenn Ethereum keine Währung ist, sondern vielmehr die Smart Contracts im Fokus stehen, ist Ether die Transferwährung für ICOs. Solange ICOs weiterhin über Ethereum abgewickelt werden, hat Ethereum seinen Wert. Wer Ethereum traden will, sollte die ICOs im Auge behalten. Denn wenn eine große Anzahl an ICOs stattfindet, steigt auch der Preis.

Generell lässt sich festhalten, dass Anleger bei spekulativen Finanzanlagen immer mit Verlusten rechnen müssen. Dies ist bei Kryptowährungen nicht anders als bei Derivaten oder Aktien. Größere Kryptowährungen können im Vergleich zu kleineren, noch unbekannten Währungen, eine gewisse Sicherheit bieten. Diese haben einen höheren Bekanntheitsgrad und sind weiter verbreitet. Coins mit noch geringer Marktkapitalisierung können wiederum mehr steigen, als bereits gesättigte Coins an der Spitze. Denn generell sollte die Marktkapitalisierung nicht zu hoch sein, damit noch Wachstum möglich ist. Gleichzeitig sollte diese aber auch nicht zu niedrig sein, damit eine solide Basis für das Projekt erwartet werden kann.

Mehr auf Kryptopedia.org

Natürlich gibt es auf Kryptopedia.org auch noch mehr als Anleitungen zum Erwerb. Denn bevor man diesen SChritt letztendlich geht, und sich für ein Investment entscheidet, muss man sich über die gängigen Termina und über die Eigenheiten und Characteristika der verschiedenen Onlinewährungen informieren. Auf Basis dessen kann man fundierte Entscheidungen treffen wie und wo man inverstieren möchte. Die Homepage von Kryptopedia bietet einen guten Ausgangspunkt um sich durch die Onlin Enzyklopädie zu wühlen und sich nach und nach Wissen anzueignen.